Archäologie der Römischen Provinzen

Die Archäologie der Römischen Provinzen hat den Schwerpunkt Rom und seine Provinzen, von der jüngeren Eisenzeit/späten Republik bis in die Spätantike (von etwa 150 vor Christus bis um 600 nach Christus). Das Arbeitsgebiet von Britannien bis zur Donau und von Holland bis Nordafrika bietet den Hintergrund für vertiefte Forschungen zu Themen von Mensch und Gesellschaft in römischer Zeit:

Die Kenntnis der Bauten und Funktion von Städten und Kleinstädten, der Form und Wirtschaftsweise landwirtschaftlicher Siedlungen, aber auch der politischen und kulturellen Rolle des Römischen Imperium ist die Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Alltag, der Religion, der gesellschaftlichen Struktur und den sozialen Beziehungen im Leben und im Tod der damaligen Menschen.

Ein zentrales Thema bilden die Auswirkungen auf die einheimische Bevölkerung, die vor der kriegerischen Eroberung durch die Römer in den späteren Provinzen des Römischen Reiches und benachbarten Gebieten lebten: In welchem Mass und in welchen Bereichen veränderten sich diese Gesellschaften durch die Kontakte mit Rom und schliesslich durch die Integration in das Imperium?

Die wissenschaftliche Arbeit mit den primären, durch Ausgrabungen erschlossenen Quellen bildet die Basis für neue Fragestellungen und für Forschungen in interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die materielle Kultur in ihrem archäologischen Kontext hat darin eine Schlüsselstellung, ergänzt durch bildliche und schriftliche Quellen.

Abschlussarbeiten der Archäologie der Römischen Provinzen

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