Ur- und Frühgeschichte

Die Ur- und Frühgeschichte umfasst die Zeiten von den Anfängen der Menschheit bis zum Beginn der schriftlichen Überlieferung. In Mitteleuropa geht die Urgeschichte bis etwa in die Zeit von Christi Geburt und die Frühgeschichte bis etwa 700 nach Christus. Die Frühgeschichte (Römerzeit und Frühmittelalter) wird in erster Linie aus methodischen Gründen einbezogen und nicht speziell gelehrt.

Es werden die kulturellen und sozialen Entwicklungen von der älteren über die jüngere Steinzeit (Paläolithikum/Neolithikum) bis zur Bronze- und Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit) behandelt. Das zeitliche Schwergewicht liegt in den Perioden zwischen der Neolithisierung und Christi Geburt. Geographischer Schwerpunkt ist Europa, wobei im Paläolithikum die ganze alte Welt  und im Neolithikum die Entwicklungen im Vorderen Orient berücksichtigt werden.

Die Arbeitsweise ist quellenorientiert: Funde und Befunde bilden das Fundament jeder archäologischen Auswertung. Ihre Interpretation gelingt aber nur durch Analogiebildung und Vergleiche mit der historischen Überlieferung (Geschichte, Kulturanthropologie).

Daneben werden die wichtigsten Verbindungen zu den naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen thematisiert, die für die Rekonstruktion der Lebensverhältnisse in urgeschichtlicher Zeit unabdingbar sind.

Abschlussarbeiten der Ur- und Frühgeschichte

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