Am 23.Mai 2012 - 18:15 Uhr
findet im Hauptgebäude
Hochschulstrasse 4, 3012 Bern
Hörsaal 201
die Abschiedsvorlesung von
Prof. Dr. Werner E. Stöckli
"Urgeschichte der Schweiz im Überblick (15'000 v.Chr. bis Christi Geburt)"
Im Anschluss lädt Herr Stöckli zu einem Apéro ein.
Abschiedsvorlesung.pdf (85KB)
Frau Prof. Dr. Christa Ebnöther
Als Nachfolger von Werner E. Stöckli hat die Universitätsleitung Albert Hafner auf den 1. August 2012 zum Ordinarius für Prähistorische Archäologie und Mitdirektor des Instituts für Archäologische Wissenschaften gewählt.
Albert Hafner
Albert Hafner (52) ist in Ravensburg und Friedrichshafen am Bodensee aufgewachsen und hat an den Universitäten Tübingen und Freiburg i. Brsg. Urgeschichtliche Archäologie, Ethnologie und Biologie mit Schwerpunkt Botanik studiert. Er wurde 1994 promoviert und 2012 an der Universität Zürich habilitiert. Albert Hafner arbeitete zunächst beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg. Seit 1988 war er beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern beschäftigt, zuletzt als Bereichsleiter für Unterwasser- und Feuchtbodenarchäologie. Er leitete zahlreiche archäologische Ausgrabungen und Publikationsprojekte in diesem Bereich, der neben Seen und Mooren auch archäologische Funde aus hochalpinen Eisfundstellen umfasst. Albert Hafner war intensiv an der 2011 erfolgreich abgeschlossenen UNESCO-Welterbe-Kandidatur «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» beteiligt. Schwerpunkt seiner bisherigen Forschungen waren neolithische und bronzezeitliche Seeufersiedlungen, die Anwendung der Dendrochronologie und hochalpine Fundstellen. Künftige Forschungsschwerpunkte knüpfen an diesen Themen an, umfassen aber auch neue Aspekte wie den Einsatz von geographischen Informationssystemen und die Verbindung von archäologischen Befunden und holozänen Klimadaten.
Der Berner Zirkel für Ur- und Frühgeschichte organisiert alljährlich eine Reihe von öffentlichen Vorträgen für ein breites Publikum. Fachleute präsentieren neue Ausgrabungen und Forschungsergebnisse aus dem In- und Ausland; Ausgrabungs- und Ausstellungsbesuche runden das Programm ab.