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Nach dem Studium der Ur- und Frühgeschichte und/oder der Archäologie der Römischen Provinzen stehen verschiedene Arbeitsfelder offen im Beruf der Archäologin und des Archäologen mit Schwerpunkt Europa. Der geographisch breite Horizont gibt den Hintergrund für die regionalen Archäologien:
Die Mehrzahl der Absolventinnen und Absolventen findet Arbeit bei den verschiedenen kantonalen Institutionen, insbesondere den Kantonsarchäologien, die für die Ausgrabung und Sicherung der archäologischen Bodendenkmäler und Sachkultur zuständig sind. Art und Erhaltung der archäologischen Quellen und die Qualität der Grabungsdokumentation bestimmen die Möglichkeiten neuer Forschungen. Die wissenschaftliche Auswertung und Publikation der Ausgrabungsergebnisse und ihre Diskussion an interdisziplinären Fachtagungen bildet die Basis für die Entwicklung neuer Fragestellungen und Forschungsansätze.
Die Museen bilden ein weiteres interessantes Berufsfeld. Zunehmend wichtig ist die Öffentlichkeitsarbeit, das heisst die Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse an ein breites Publikum, vom Lebensbild bis zur Technologiegeschichte und experimentellen Archäologie. Dies ist eine Aufgabe der Kantonsarchäologien und der Museen.
Einige Absolventinnen und Absolventen finden eine Anstellung im Bereich der Lehre und Forschung an der Universität.